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Gelungener Saisonauftakt zur European 4Cross Series in Reutlingen D

von Allmen Nina 11.05.2019

Am Samstag, 11.05.2019 fand mit dem Gold-Event auf dem Panzergelände im deutschen Reutlingen der Saisonauftakt zur European 4Cross Series 2019 statt.

Gleich zu Beginn ein herzliches Dankeschön an den 1. RMC Reutlingen für die erneut tolle Ausrichtung des Mountainbike Festival auf ihrem Gelände.

Die Wetterprognosen liessen die Vorfreude auf den Saisonauftakt nur auf Sparflamme köcheln. Aber, es war dann doch alles nur halb so schlimm wie erwartet. Das viele Nass der vergangenen Tage konnte die Piste sehr gut wegstecken und präsentierte sich in entsprechend tollem Zustand. Auch das Wetter für den Renntag selbst war dann doch nicht so verheerend wie angekündigt. Das bisschen Regen gegen Ende der Veranstaltung konnte uns nichts mehr anhaben. Einzig der Wind war sehr unangenehm und so stark, dass die Teamzelte sehr schnell wieder abgebaut wurden, sofern sie überhaupt aufgestellt waren. Auch das befahren der Pro-Line war mit sehr grossem Risiko verbunden, sodass sie im Rennbetrieb auch von den Cracks nicht befahren wurde.

Für Fabian war es der erste Einsatz in der Elite-Kategorie und er hat sich sehr gut geschlagen. Nach den drei Qualiläufen auf Platz zwölf liegend erreichte er das Viertelfinale, wo er sich dann aber knapp geschlagen geben musste und ausschied. Die Spitze ist doch noch ein Stückchen weg, aber die Chance bis ins Halbfinale ist sicherlich da.

Mir lief es am heutigen Tag wirklich sehr gut. Bei rekordverdächtigem Teilnehmerfeld bei den Ladies konnte ich die Qualiläufe auf den Plätzen 2, 1, 2 beenden und im Halbfinale erreichte ich den ersten Platz in meinem Heat. Das bedeutete, dass ich im Grossen Final um das Podest mitfahren durfte. Mir gelang ein sehr guter Start und so konnte ich meine Linie selbst bestimmen. Das tat ich auch und konnte meine Gegnerinnen auf der engen Anfahrt zur zweiten Kurve einwenig nach rechts dirigieren, was mir ein wenig Luft verschaffte, um ein paar Zentimeter Vorsprung zu erreichen. Diesen kleinen Vorsprung konnte ich dann bis ins Ziel verwalten und schaffte somit den Sprung zuoberst aufs Podest.

Es war ein cooles Rennen in toller Atmosphäre. Jetzt wieder zu Hause, gilt es neue Kraft zu tanken, um morgen in Winterthur den 2. Lauf der DSM zu bestreiten.